Analyse des deutschen Humankapitals auf Basis der PIAAC-Studie

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Forschungsfrage

Diese Projektarbeit ist im Rahmen der Veranstaltung "Datenanalyse" im Wintersemester 2013/2014 an der Humboldt Universität zu Berlin unter Betreuung von Dr. Sigbert Klinke entstanden. Der Fokus dieser Arbeit liegt darauf, die Ergebnisse der PIAAC-Studie (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) im Hinblick auf das deutsche Humankapital, zu untersuchen. Humankapital wird als Stock des Wissens, Kompetenzen und sozialler Attribute, der Fähigkeiten eine Arbeit zu leisten, bezeichnet. Insbesondere gelten On-the-Job-Training bzw. Ausbildung als Beispiele einer Investition ins Humankapital. Im Laufe dieser Projektarbeit werden zwei Modelle entwickelt. Das erste mit Variablen, die sich stark auf das persönliche Leben beziehen und das zweite, das Variablen aus dem ersten Modell beinhaltet und zuzüglich die Variablen miteinbezieht, die eine Verbindung zum beruflichen Alltag und Investitionen ins Humankapital haben. Anhand der beiden Modelle werden lineare Regressionen zur Erklärung der Ergebnisse der PIAAC-Studie durchgeführt. Dies wird mit Hilfe der statistischen Programmiersprache R erstellt. Auf Basis des statistischen Modellwahlvehrfahrens wird ein passendes Modell ausgesucht und somit auch die Forschungsfrage, wie stark der Einfluss der Investiotionen ins Humankapital und Berufsleben auf die allgemeinen Kompetenzen ist, beantwortet. Schließlich werden die Modellannahme überprüft, um Gültigkeit der Anpassung zu kontrollieren. Auyerdem wurde dieser Rapport in LATEX geschrieben.

Datengrundlage

Innerhalb dieser Arbeit werden als Daten, die Ergebnisse der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführten PIAAC-Studie, die seit dem 8. Oktober 2013 auf deren Webseite zum Herunteraden im SPSS Format sind, benutzt. Die PIAAC-Studie ist eine internationale Umfrage, in der jeweils ca. 5000 Bürger aus 33 Ländern teilgenommen haben. In dieser Arbeit wird es lediglich mit dem deutschen Datensatz beschäftigt. Das Ziel dieser Studie war, die grundlegenden Kompetenzen von Erwachsenen im erwerbstätigen Alter zwischen 16 und 65 Jahren, zu erfassen und zu untersuchen, welche Auswirkungen diese Kompetenzen auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage haben. Es wurde auch versucht, eine Anpassung der Schul- bzw. Ausbildungssysteme an die Anforderungen der Gesellschaft und des Berufslebens zu beurteilen. Die Studie kann in vier Teilen unterteilt werden. die Lesekompetenz (Literacy) zusammen mit den grundlegenden Komponenten der Lesekompetenz (Reading Components) bedeutet Verstehen von geschriebenen Texten und deren Interpretation. Der Teil der alltagsmathematischen Kompetenz (Numeracy) bezieht sich auf eine alltagsmathematische Problembeseitigung. Das technologiebasierte Problemlösen (Problem Solving in Technology- Rich Environments) taucht das erste Mal in einer internationalen Studie auf und geht eine Nutzung von digitaler Technologien in einem Informationsermittlungprozess ein. Die Aufgaben wurden vor der Durchführung der Umfrage auf ihre Angemessenheit und Qualität geprüft. Der letzte Teil, der üblich für solche Umfragen ist, ist das Hintergrundfragebogen (Background Questionaire). Insgesamt beinhaltet die Studie 1328 Variablen.